Das geht aus der jüngsten Untersuchung von Jones Lang LaSalle hervor.
Dem „Office Service Charge Analysis Report“ (Oscar) zufolge verteuerten
sich die Nebenkosten bei den klimatisierten Gebäuden um fünf Prozent auf
3,30 Euro, bei nicht klimatisierten Gebäuden um zwei Prozent auf 2,98 Euro.
Bei klimatisierten Gebäuden gab es in neun von elf Kategorien Mehrkosten
gegenüber dem Vorjahr. Die Kosten bei unklimatisierten Gebäuden sind in
den Bereichen Wartung, Strom, Heizung und Wasser / Kanal angestiegen,
zugleich waren sie in den Bereichen Versicherung, Reinigung, Bewachung
und Hausmeister rückläufig.
Deutlich gestiegen gegenüber dem Vorjahr sind die Kosten in klimatisierten
Gebäuden in den Bereichen Wartung und Verwaltung mit 14 und 16 Prozent.
In unklimatisierten Objekten wurde vor allem ein Anstieg bei der Verwaltung
(16 Prozent), Heizung (12 Prozent) und Wartung (11 Prozent) verzeichnet.
Bei der Bewachung und sonstigen Kosten wurde bei beiden Kategorien ein
Rückgang gegenüber dem Vorjahr beobachtet.
Höchste Nebenkosten in München, niedrigste in Berlin
Die Analyse der durchschnittlichen Nebenkosten in den fünf untersuchten
Immobilienhochburgen verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr überwiegend
Anstiege. Rückläufig waren die Kosten in Berlin und in Frankfurt am Main,
allerdings nur bei unklimatisierten Gebäuden. In untersuchten klimatisierten
Objekten gab es in allen fünf Städten Anstiege.
Gemittelt über klimatisierte und unklimatisierte Gebäude hinweg fallen
in München mit 3,25 Euro die höchsten Durchschnittskosten an, gefolgt
von Frankfurt mit 3,20 Euro. Berlin notiert mit 3,01 Euro die niedrigsten
Durchschnittskosten. Düsseldorf und Hamburg bilden mit 3,05 Euro das
Mittelfeld.

Quelle : Haufe Verlag und Jones Lang LaSalle
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